| Geschichte | ||||||||
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So, Ihr wollt also
Etwas über die Geschichte des Streetboards erfahren? Da seid ihr hier genau richtig! |
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Californien,
wo sonst sollte ein so ausgefallenes Sportgerät herkommen oder? oder doch nicht? ![]() Cobra Cruiser, Junior-Racer, Professional ![]() und Competition. ![]() Alle Boards hatten ein gleiches Basisdesign: zwei bewegliche Fußplatten, eine dünne Verbindungsstange, genannt Bar, plus Achsen & Räder. Sie wurden schon damals (Anfang der 90er) aus extrem festem Kunststoff, genannt Zytel, gebaut. Die von 'Snakeboard' gebauten Streetboards wurden erst in Südafrika, dann den USA und als letztes in Europa verkauft, wo sie sie damals wie heute sehr beliebt waren. In den frühen 90ern gab es teilweise sogar mehr Snakeboarder als Skateboarder und Inlineskater in Parks. Dadurch gab es natürlich für damalige Verhältnisse viele gute Fahrer. Die logische Folge: Die ersten Weltmeisterschaften 1994 in Gernsey, UK. Der Gewinner war Jay Beatty. Von da an gab es jedes Jahr außer 1999 offizielle Weltmeisterschaften, erst von Snakeboard, dann von der WSA organisiert. Da aber Boards im extremen Freestylebereich zu schlecht waren, wechselten immer mehr Leute zu anderen Sportarten. 1996 versuchte 'Snakeboard' noch einmal, durch bessere Boards einen neuen Aufschwung zu erzielen. Es kamen: das Stiffy: gut für Rampen, sehr verwindungssteif mit Plates aus Holz ![]() das Skinner: leicht und flexibel, gut fürs Streetskaten ![]() das Browser: Einsteigerboard, perfekte Größe um die Fahrtechnik zu erlernen ![]() Leider brachten auch diese Boards nicht den erwünschten Aufschwung, da Jugendliche einfache Sportarten bevorzugten und keine anspruchsvollen Bewegungsabläufe erlernen wollten. Als letztes Aufbäumen des Giganten vor dem Untergang könnte man 'Snakeboard's Veröffentlichung des bis dahin besten jemals entwickelten Boards, dem 'Spluge‘, sehen (Schachtelsätze ohne Ende). Seine Vorteile:
leicht, perfekte Länge der Bar (später auch von Dimension
übernommen), hoher Einschlagwinkel der Plates für enge Kurven
![]() Doch leider war dieser Versuch nicht erfolgreich, da die Boards sehr teuer (ca. 400 DM) waren und nur geringe Stückzahlen außgeliefert werden konnten. (Europa ca 150, USA ca. 50 Boards) Noch dazu kam, dass 'Snakeboard' durch Entwicklungs- und Produktionskosten kein Geld mehr für Werbungen hatte. Das Spluge kann also als nettes Abschiedspräsent der unabhängigen, sportunterstützenden Firma 'Snakeboard' gesehen werden. Die Firma ging bankrott. Da kam ein Angebot von MV-Sports, einer englischen Spielwarenfirma. Sie wären bereit, für die Patente und Rechte an Streetboards eine 'nette' Summe zu zahlen. Aha, eine große Firma... Das bedeutet viel Geld und kann damit ja eigendlich nur positiv sein oder? Leider traf genau das Gegenteil ein. MV-Sports war bzw. ist immer noch sehr kommerziell veranlagt. Sie wollten Sport ausschlachten und produzierten billige Snakeboards, die den ersten sehr ähnelten, um sie als Kinderspielzeug zu verkauten. Ein Beispiel: Das Sydewinder ![]() Snakeboard wurde damit zur Spielzeugmarke. MV baute auch Scooter, Inlineskates und Skateboards unter diesem Namen. Leider gab es kaum neue Firmen, da MV-Sports 20‘000 US-Dollar für eine Lizenz zum Boardbau verlangte, was für einen so kleinen Sport einfach zu viel war. Anfangs gab es nur Anderson-Streetboards, die von ehemaligen 'Snakeboard' aus Deutschland produziert wurden. Sie fertigten eigendlich von Anfang an sehr hochwertige Boards. Das erste war das 'One', meiner Meinung nach eins der schönsten Streetboards. ![]() Ein Beispiel hierfür ist das Anderson Earthquake, das Signature-Board von Sebastian Hoffman. ![]() Da es aber immer wieder akute Lieferprobleme der Holzfirmen und damit Stillstand der Boardproduktion gab, stoppte Anderson den Boardbau um 2001 ganz. Schade, waren es doch bis jetzt die am geilsten gestyleten Boards. Doch 2001 war kein Jahr zum Trauern. Eher zum Feiern. denn das goldene Zeitalter des 'Streetboardens‘ begann. Der mehrfache Weltmeister Brinton Gundersen, einer der besten und der einflussreichste Streetboarder aller Zeiten und Josh Mick, ein ehemaliger Alterskater, trafen sich zu Verhandlungen mit MV-Sports und kauften eine Lizenz, um eigene Boards zu bauen (glaubt mir, es war nicht so einfach, wie es sich anhört). Brinton und Josh gründeten ihre Firma 'Dimension Streetboards' Anfang 2001, bauen seit da an die besten je entwickelten Streetboards. - sie sind verglichen mit anderen Holzboards fast unkaputtbar und fast 50% leichter - durch die Kleinserie können sehr oft Detailverbesserungen durchgeführt werden, was eine optimale Anpassung an die Bedürfnisse der meißten Fahrer erlaubt - Von Fahrern für Fahrer, dieser Spruch hat bei Dimension oberste Priorität - organisierten auch mit der WSA die Weltmeisterschaften 2002 in Nantes Frankreich und 2003 bei LA. Die Dimension-Devise ’Because Streetboarding needed a future‘ – 'Weil Streetboarden eine Zukunft brauchte' wurde noch nie so konsequent durchgesetzt wie von dieser Firma. Dies wird vor
allem in letzter Zeit deutlich, da Dimension z.B. den TV-Channel FOX
bzw. sein Extremsportprogramm '54321' zu den Weltmeisterschaften 2003
holte und damit in 3 Sendungen eine riesige ZUschauermenge erreichte. Jetzt
noch etwas zum Namen 'Streetboard' anstatt 'Snakeboard' Produzierte
Boards |
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